Kein neuer Stadtteil auf Kosten von Grünflächen oder dem Stadtteil Moorburg

12. September 2017

Der BUND begrüßt die Pläne des Senats zur Bebauung des Kleinen Grasbrooks und fordert die Herausnahme von Moorburg aus dem Hafenerweiterungsgebiet

Zu den Plänen zur Bebauung des Kleinen Grasbrooks mit Wohnungen und Gewerbe erklärt BUND-Landesgeschäftsführer Manfred Braasch:
 
"Die Erschließung des Kleinen Grasbrooks als neuer Stadtteil ist ein Schritt in die richtige Richtung, da ein Großteil der Flächen bislang weder wirtschaftlich noch ökologisch sinnvoll genutzt wurde.
 
Ein neues Wohn- und Gewerbegebiet ist aber nur sinnvoll, wenn dabei konsequent auf Nachhaltigkeit, Klimaschutz und zukunftsfähige Mobilität gesetzt wird. Fehler wie in der Hafencity dürfen sich nicht wiederholen. Der Senat muss gewährleisten, dass für die neuen Wohngebiete alle Vorgaben zum Schutz der Bevölkerung vor Lärm und Abgasen eingehalten werden.
 
Außerdem muss die Stadt offenlegen, wohin die bisherige Gewerbenutzung umgesiedelt werden soll. Es kann nicht sein, dass in zentraler Hafenlage ein neuer Stadtteil geschaffen wird und an anderer Stelle wertvolle Grünflächen und mittelfristig der Stadtteil Moorburg einer Hafenerweiterung zum Opfer fallen. Wenn im Hafengebiet Platz für neue Wohngebiete ist, wäre es nur konsequent, Moorburg aus dem Hafenerweiterungsgebiet zu entlassen.“
  

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